Mit der Rikscha durch Wald und Feld
Nun war es endlich soweit:
Seit vielen Monaten haben wir auf die Möglichkeit gewartet, das Rikschaprojekt zu realisieren. Trotz mancher Rückschläge hat unser Mitglied Helga Giardino das Projekt unbeirrt weiter verfolgt. Und im September 2023 konnten wir die Rikscha für ein paar Tage zur Probe fahren. Mit im Boot saßen - oder besser auf dem Rikscha-Sattel - Helfer von der ADFC-Ortsgruppe. Der ADFC-Vorsitzende Bernd Dechert: „Wir freuen uns sehr und sind Frau Giardino für Ihr Engagement dankbar. Der ADFC wird das Projekt tatkräftig unterstützen.“
Mit der Rikscha soll älteren Dietzenbacherinnen und Dietzenbachern ermöglicht werden, ihre Angelegenheiten zu erledigen. Es kann auch darum gehen, einen Ort der Erinnerung anzufahren, oder einfach ein wenig Feld-/ Wald-/ Wiesenduft zu schnuppern. Helga Giardino ist begeistert: „Es ist mir schon lange eine Herzensangelegenheit und nun klappt es; endlich kann das Projekt starten!“
Die Erprobung wurde ein voller Erfolg. Jetzt versuchen wir, für Dietzenbach dauerhaft eine Rikscha zu beschaffen und Ausflüge für Seniorinnen und Senioren zu organisieren. Auch die ehrenamtlichen Helfer/-innen stehen bereit. Praktische Beispiele finden Sie, wenn Sie hier oder auch hier klicken.
Auf dem "Markt der Möglichkeiten" am 26. März 2025 im Capitol Dietzenbach stellt die Firma BAYK eine Rikscha vor, wie der Seniorenbeirat sie beschaffen möchte,
Mit einem finanziellen Beitrag können Sie uns helfen, das Projekt möglichst bald umzusetzen. Unser Spendenkonto bei der Stadt lautet:
IBAN: DE37 5065 2124 0049 0022 07
Sparkasse Langen-Seligenstadt
Verwendungszweck: Senioren-Rikscha
Auf Wunsch erhalten Sie für Ihre Spende eine steuerlich wirksame Spendenquittung.
Der Seniorenbeirat empfiehlt den „Hopper“
Als in Dietzenbach die Stadtbusse zum Fahrplanwechsel im Dezember 2023 eingestelt wurden, war die Sorge groß, dass besonders für ältere und behinderte Menschen Probleme der Mobilität entstehen würden. Dem versucht die Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach (kvgOF) vor allem mit dem „Hopper“ zu begegnen. Andreas Maatz, Geschäftsführer der kvgOF, erklärte dazu: „Dietzenbach ist auf den Hauptverkehrsachsen mit den Buslinien OF-95, OF-96, OF-99 und der X-18 schon sehr gut erschlossen. Für die Feinerschließung bieten wir den kvgOF Hopper an, der bereits heute von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird.“
Anders als bei Bus und Bahn gibt es für den Hopper keinen festen Fahrplan. Man bucht ihn, wenn man ihn benötigt. Deshalb nennt die kvgOF den Hopper ein „On Demand-Angebot“. On Demand ist Englisch und bedeutet „auf Abruf“.
Der Seniorenbeirat hat das Konzept eingehend geprüft. Dazu haben wir Gespräche sowohl mit der Betreiberin als auch mit zahlreichen Nutzern geführt. Unser Fazit ist:
Der Hopper ist auch für Seniorinnen und Senioren ein durchdachtes und nützliches Verkehrsmittel in unserer Stadt.Einzelheiten zum Angebot finden Sie auf der Website der kvgOF. Besonders informativ sind dort die Rubriken FAQ (oft gestellte Fragen) und die Erklärvideos.
Der Seniorenbeirat hat speziell für Seniorinnen und Senioren in der Dietzenbach eine Information ausgearbeitet. Diese steht Ihnen mit Klick auf das obige Bild zur Verfügung.
Gemeinsamer Aufruf zur Wahlbeteiligung von Dietzenbacher Jugendbeirat und Seniorenbeirat
Gemeinsam rufen der Jugendbeirat und der Seniorenbeirat der Kreisstadt Dietzenbach alle wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner auf, sich an der Bundestagswahl 2024 zu beteiligen. Im selbst erstellten Video erklären sie kurz und knapp, warum eine Beteiligung an der Wahl wichtig ist, stellen Parteien und deren Kandidaten vor, und sie erläutern den Wahlvorgang im Wahllokal oder per Briefwahl.
Das Video können Sie hier herunterladen.
Eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Jugendbeirat und dem Ausländerbeirat ist dem Seniorenbeirat ein wichtiges Anliegen.
„...und tilg nicht unser Angedenken“

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Aktives Gedenken“ hat der Verein Zusammenleben der Kulturen in Dietzenbach im Jahr 2016 ein Buch über die Geschichte der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Dietzenbach herausgegeben. Das Buch ist unter dem Titel „...und tilg nicht unser Angedenken“ erschienen. Die Erstausgabe des Buches wurde an alle weiterführenden Schulen Dietzenbachs in Klassensätzen verteilt.
Das Buch traf auf breites Interesse - auch über die Grenzen Dietzenbachs hinaus. Obwohl seit einem Jahr vergriffen, wird es immer noch häufig nachgefragt. Horst Schäfer, Verfasser der Erstauflage, hat nunmehr eine Neuauflage mit wesentlichen Erweiterungen und Aktualisierungen vorgelegt. Der Verein Zusammenleben der Kulturen in Dietzenbach wird auch dieses Buch in gleicher Weise wie die Erstauflage verbreiten. Damit soll wieder ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Dietzenbacher Stadtgeschichte geleistet werden.
Der Seniorenbeirat hat beschlossen, den Überschuss aus dem Kuchenverkauf auf dem „Fest ohne Grenzen“ Horst Schäfer zu seinem 80. Geburtstag zu übermitteln, um damit einen Beitrag zu den erheblich gestiegenen Druckkosten zu leisten..